Heizpyramide

Eine Heizpyramide ähnelt vom weitem dem bekanntem Heizpilz, hat allerdings eine etwas andere Wirkungsweise. Während beim Heizpilz die Wärme überwiegend von oben kommt, ist die Heizpyramide in der Lage, ihre Wärme seitlich freizusetzen. Dadurch bleibt der Kopf kühl, während sich die Heizungswärme viel besser verteilen kann. Heizpilz, Heizstrahler oder Heizpyramide – wie unterschiedlich sind die Wirkungen?

Der Vorteil der Heizpyramide

Die Pyramide heizt nicht nur von oben, sondern waagerecht in alle Richtungen. Das ist erst einmal der größte Unterschied zum Heizpilz. Dort ist es immer das Problem, das man von oben gut gewärmt wird, während doch die Füße mehr oder weniger kalt bleiben.

Schirm eines Heizpilzes
Der Heizpilz wärmt nur von oben

Die Heizpyramide hat diesen Nachteil nicht. Allerdings ist es hier natürlich ebenso, daß die Wärme mit steigender Entfernung sehr schnell abnimmt.
Die meisten Heizpyramiden werden heute elektrisch betrieben. dadurch spart man sich das Hantieren mit den Gasflaschen, und trotz weniger Leistung ist die Wärmestrahlung der Heizpyramide immer noch ausreichend. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Heizpyramide wie alle anderen elektrischen Heizkörper auch in Innenräumen oder unter einem Pavillon einzusetzen.

Vor allem bei Partys und Feiern, die unter einem Vordach, in einem großen Zelt oder eben im Pavillon stattfinden, ist die Heizpyramide eine vorteilhafte Sache. Einfach in der Mitte des Raumes aufgestellt, kann sich die Wärme gleichmäßig nach allen Richtungen ausbreiten. So kommen viele Gäste in den Genuß der Wärme.

Heizpyramiden werden häufig in einem ansprechendem, modernen Design hergestellt. Das bringt schon eine gewisse Aufmerksamkeit, auch wenn sie noch gar nicht in Betrieb sind. Dadurch wird die Terrasse oder der Balkon schon optisch aufgewertet. Somit ist die Heizpyramide auch für alle geeignet, denen der Heizpilz optisch nicht so recht zusagt und die einen Heizstrahler einfach nicht interessant genug finden.

Heizpyramiden sind technisch relativ sicher. Neben einen Kippschutz verfügen fast alle Geräte auch über eine Abschaltautomatik, falls doch einmal jemand dagegen stößt und die Heizpyramide zu Boden fällt. Außerdem sind sie mit verschiedenen Vorrichtungen gegen Brandgefahr gesichert.

Gute Heizpyramiden

Die meisten der käuflichen Heizpyramiden sind bedenkenlos zu empfehlen. Um sie in den Verkauf zu bringen, müssen zahlreiche Tests nachgewiesen werden, dann erhalten sie ein Sicherheitssiegel. Durch die allgemeine Globalisierung kommen aber manchmal auch äußerst billige Heizpyramiden auf den Markt. Hier sollte dann Vorsicht geboten sein: Mängel können sich ganz schnell als eine große Gefahrenstelle herausstellen.

Wichtig ist eine große Leistung, aber auch die Möglichkeit, diese drosseln zu können. Denn egal, ob es sich um eine elektrische Heizpyramide oder eine für den Gasbetrieb handelt: Die Heizleistung kostet sehr schnell viel Geld. Darauf sollte man durch die Regulierung der Heizleistung einen Einfluß haben.