Heizpilz

Der Heizpilz ist der bekannteste Terrassenstrahler. Er hat seinen Namen ganz klare von der Form, in der er hergestellt wird: in Form eines Pilzes. Ursprünglich wurden die meisten Heizpilze mit Gas betrieben und in der Gastronomie eingesetzt. Gas betriebene Heizpilze haben eine starke Wärmeabgabe, sind aber durch den hohen Ausstoß von CO2 nicht gerade gut für die Umwelt. Deshalb wurden sie für den gewerblichen Betrieb auch in vielen Gemeinden verboten.

Der Heizpilz zu Hause

Für private Anwendungen ist der Betrieb eines Heizpilzes mit Gas jedoch noch erlaubt. Ein einzelner Heizpilz ist ja auch keine große Katastrophe für die Umwelt, anders, als wenn in Gartenlokalen ganze Batterien von Heizpilzen aufgestellt werden. Deshalb ist es immer noch  möglich, einen gasbetriebenen Heizpilz auf der Terrasse einzusetzen.

Elektrische Heizpilze laufen ihm aber allmählich den Rang ab. Diese werden immer leistungsstärker, sind aber einfacher zu bedienen. In Ausführung eines Heizstrahlers können sie auch gezielt eingesetzt werden, während beim Pilz ja die Wärme überwiegend von oben kommt.

Die Heizpyramide hat diesen Nachteil ebenfalls nicht: Hier wird die Wärme horizontal in alle Richtungen abgestrahlt. So bleibt der Kopf kühl, und trotzdem kann man sich in diesem Wärmebereich gut bewegen.

Heizpilz auf der Terrasse

Zum Betrieb auf der Terrasse können sowohl elektrische Heizpilze als auch solche für Gasbetrieb verwendet werden. Ausschlaggebend ist die Anzahl der Personen, die mit Hilfe des Heizpilzes erwärmt werden sollen, und natürlich die überwiegend vorherrschende Wettersituation. Wer nur zu zweit oder dritt auf der Terrasse steht oder sitzt, der wird sicherlich den elektrischen Heizpilz bevorzugen. Hier wird nicht übermäßig viel Wärmeenergie gebraucht, und auch der Umgang mit dieser Heizung ist einfacher. Stecker in die Steckdose, eventuell eine Verlängerungsschnur dazwischen geschaltet, einschalten, und schon beginnt der Heizpilz mit seiner Wärmeproduktion.

Bei größeren Menschenmengen spielen die Heizpilze mit Gasbetrieb allerdings doch ihren Vorteil der großen Wärmeabgabe aus. Hier ist eben auch in etwas größerer Entfernung noch Wärme zu spüren, währen diese bei den elektrischen Heizungen sehr schnell abnimmt.